UNSER TEAM

Unser Team hat Herz.

Als Ganzes zeichnen wir uns durch den Wunsch aus, nicht nur die bestmögliche Gruppe von Assistenzhundetrainern zu sein, sondern auch (angehende) Assistenzhundetrainer optimal auf die staatliche Anerkennung als Assistenzhundetrainer vorzubereiten.

Das Deutsche Assistenzhunde-Zentrum T.A.R.S.Q. wurde 2007 in Nordrhein-Westfalen von engagierten Pionieren gegründet, deren Ziel es war, in Deutschland die Ausbildung von Diabetikerwarnhunden zu ermöglichen, die es damals hier bisher nicht gab. Als unser Team mit den Jahren stetig wuchs, haben wir uns von einem regionalen Standort verabschiedet und freuen uns, dass unser Team inzwischen deutschlandweit und sogar international arbeitet.


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Finn

Finn hat den Anfang gemacht

Finn ist der 1. Diabetikerwarnhund Deutschlands. Geboren im November 2006 in Andalusien, Spanien, wurde er als Welpe ausgesetzt und landete in einer spanischen Tötungsstation (Perrera). Zur selben Zeit war die Typ 1 Diabetikerin Luca Barrett auf der Suche nach einem Hund, der ihr Diabetikerwarnhund werden könnte. Als sie Finn in der Tötungsstation besuchte, war er der Sonnenschein in Person. Voller Übermut sprang er wie ein Flummi an den deutschen Besuchern hoch und nur die große Beule auf seinem Kopf verriet, was die Tierschützer berichtet hatten: Einige Tage zuvor hatte der Perrerabetreiber versucht, die Welpen zu töten, Finn aber hatte überlebt.

Für Luca Barrett stand fest: „Wenn ich möchte, dass ein Hund mein Leben rettet, möchte ich zuerst sein Leben retten.“ So flog sie mit dem jungen Finn zurück nach Deutschland und drei Monate später änderte sich auch ihr Leben, als Finn sie zum ersten Mal vor einer Unterzuckerung warnte. Seitdem hörte Finn nie mehr auf, sie bei jeder Unterzuckerung und Überzuckerung zu warnen. Lange, bevor es Glukosesensoren mit Alarmen gab, rettete er seiner Halterin täglich das Leben. Nicht einmal ließ er sie im Stich. Finn widmete Luca sein ganzes Leben. Wer die beiden zusammen sah, sagte: „Ihr seid eins.“

Auch Luca sagt noch heute: „Finn war mein Leben, mein alles. Er ist und wird es immer bleiben, die Liebe meines Lebens. Wir waren verschworen, wären füreinander gestorben. Es war ein Stück vom Himmel, dass es ihn gab.“

Finns Lieblingsessen waren Big Mac von McDonald’s, Bratwurst, Backfisch und sein 5-Sekunden-Hähnchen, das so heißt, weil er es jedes Mal schaffte, in 5 Sekunden zu verdrücken. Er hatte ein riesengroßes Herz für jeden und genoss es, einen großen hündischen Bruder zu haben und nicht der einzige Hund im Haushalt zu sein. Bis zu seinem Tod, im Alter von 11,5 Jahren, blieb Finn der Sonnenschein der Familie. Wenn Finn einen Raum betrat, hat er jeden Raum mit Sonne geflutet.

Als die Menschen in der Nachbarschaft 2007 erfuhren, dass es einen Hund gibt, der einer Diabetikerin half, trudelten unerwartet Hilfs- und Presseanfragen bei Luca Barrett ein. Auch andere Diabetiker aus der Region wünschten sich einen solchen Hund. So hat mit Finn das Deutsche Assistenzhunde-Zentrum T.A.R.S.Q. angefangen. Er ist der wahre und eigentliche Gründer und Motor hinter unserem Verband. 

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Diana Poyson



Gründerin, Geschäftsführerin, Gutachterin und Dozentin der Ausbildung zum Assistenzhundetrainer

Assistenzhundetrainerin und staatlich anerkannte Fotografin


Diana Poyson ist immer da, wenn jemand Hilfe benötigt. 2007, als kaum jemand daran glaubte, dass in Deutschland Diabetikerwarnhunde eines Tages als Assistenzhunde anerkannt werden, mit denselben Rechten wie Blindenführhunde, zögerte sie nicht und wagte den Schritt unseren Verband zu gründen, um noch mehr Diabetikern helfen zu können. Anfangs noch neben ihrem Hauptjob als Fotografin, opferte sie ihre Wochenenden, um Diabetikerwarnhunde für Betroffene in Selbstausbildung auszubilden und in ganz Deutschland bei Züchtern nach geeigneten Welpen zu suchen.

Als 2008 die Ausbildung der ersten PTBS-Assistenzhunde in ganz Europa folgte und die Nachfrage immer größer wurde, ließ sich das nicht mehr nebenberuflich stemmen. Kurzerhand gab sie ihren eigentlichen Beruf auf und arbeitete seither Vollzeit als Assistenzhundetrainerin.

Da es damals kaum Assistenzhundetrainer gab und schon gar keine, außer ihr und Luca Barrett, für Diabetikerwarnhunde oder PTBS-Assistenzhunde, kamen Anfragen nicht nur aus hundert Kilometern entfernt, sondern auch von Betroffenen aus Österreich, der Schweiz und anderen Ländern. Um jedem helfen zu können, fuhr Diana Poyson jede Woche durch ganz Deutschland, vom Norden über den Westen bis in den Süden und gab dort Trainingsstunden für die Selbstausbildung. Im Gegenzug waren die zukünftigen Assistenzhundepartner bereit, viele hundert Kilometer anzureisen, um ihren Assistenzhund gemeinsam mit ihr auszubilden. Ein Ehepaar etwa reiste zwei Jahre lang jeden Monat über 12 Stunden aus Österreich an, nur für ein paar Trainingsstunden im Blockunterricht. Am Ende hatten sie einen zuverlässigen Diabetikerwarnhund, der im österreichischen Schwerbehindertenausweis eingetragen wurde.

Als die Anfragen für Assistenzhunde noch größer wurden, war klar, dass sich das kaum mehr bewältigen lässt. Auch Diana Poysons Tag hat nur 24 Stunden und eine Woche nur 7 Tage. Dadurch entstand die Notwendigkeit weitere Assistenzhundetrainer auszubilden, damit Menschen mit einer Behinderung einmal in jeder Stadt Deutschlands einen qualifizierten Assistenzhundetrainer finden können, der ihm bei der Ausbildung ihres Assistenzhundes hilft: Geboren war unsere Ausbildung für Assistenzhundetrainer.

Diana Poyson hat schon immer, seit ihrer Kindheit, das Gefühl gehabt, dass sie am gründlichsten lernen konnte, wenn sie sich das Ganze in der Praxis ansehen kann, anstatt es nur theoretisch zu lernen. So ging sie damals auch das Assistenzhundetraining an, als es noch keine Ausbildung für Assistenzhundetrainer gab. Sie arbeitete weltweit in verschiedenen Vereinen für Assistenzhunde, auch Mitgliedern der ADI/ADEu und lernte von Pionieren der Assistenzhunde, wie Martha Hoffman. Sie ist gut im Netzwerken und unterhält seit Jahrzehnten enge Kontakte zu anderen Assistenzhundeorganisationen auf der ganzen Welt. Neben ihrer Arbeit im Assistenzhundetraining hat sie ein Zuchtprogramm für Assistenzhunde aufgebaut, Tierschutzprojekte zum Thema Assistenzhund organisiert und Studien durchgeführt. Ihr liegt es besonders am Herzen, dass Assistenzhunde mit der höchsten Qualität und nach den höchsten Standards ausgebildet werden. 

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FreshOps


Management

Das Team von FreshOps um Michael Darby, aus erfahrenen Managern, Anwälten und Marketingexperten, bereichert unseren Verband im Management. FreshOps sorgt in unserem Verband für neue Ideen und Innovationen.

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Luca Barrett

Dozentin der Ausbildung zum Assistenzhundetrainer und Gründerin

Dozentin in der Erwachsenenbildung, Assistenzhundetrainerin, Fachautorin und Hundetrainerin

Assistenzhunde sind Luca Barretts Leidenschaft. Für sie ist es eine Herzensangelegenheit, die Öffentlichkeit seit vielen Jahren über Assistenzhunde aufzuklären. Nicht nur die Assistenzhunde liegen ihr am Herzen, sondern auch die Menschen mit Behinderungen.

Seit jeher hat sie der Wunsch motiviert, dass jeder, der einen Assistenzhund benötigt und möchte, auch einen Assistenzhund bekommen kann. Anderen sollte es damit  nicht so gehen wie ihr, als sie 2006 in Deutschland niemanden fand, der einen Diabetikerwarnhund für sie ausbilden konnte.

Als Assistenzhundepartnerin des ersten Diabetikerwarnhundes in Deutschland, Finn, weiß sie aus erster Hand, wie der Alltag mit einem Assistenzhund ist, wie sich ein Langstreckenflug mit Assistenzhund in der Realität anfühlt und welche Herausforderungen einem Team im Dienst begegnen.

Gemeinsam entschied sie mit der amerikanischen Pionierin der PTBS-Assistenzhunde, Joan Esnayra, die Ausbildung von PTBS-Assistenzhunden nach Deutschland zu bringen. Erst in den Folgejahren sollte sich zeigen, dass sie gemeinsam mit Diana Poyson nicht nur in Deutschland die ersten PTBS-Assistenzhunde ausbildete, sondern auch die ersten PTBS-Assistenzhunde in ganz Europa. Denn damals, 2008, kannte in Europa noch niemand PTBS-Assistenzhunde.

Wie bereits bei der Ausbildung von Diabetikerwarnhunden war ihr Motto auch bei den PTBS-Assistenzhunden: „Wer auch nur ein einziges Leben rettet, rettet die ganze Welt.“ 

Als Fachautorin für Bücher rund um Assistenzhunde hat Luca Barrett in diesem Bereich einige Bestseller geschrieben, die noch heute als Standardwerke für die Ausbildung von Assistenzhunden gelten. Als gefragte Expertin im Assistenzhundebereich wurde sie im letzten Jahrzehnt immer wieder von verschiedenen Verlagen um Beiträge für andere Bücher und Publikationen zu Assistenzhundethemen gebeten. 

Seit 2008 hat Luca Barrett an zahlreichen Studien zu Assistenzhunden teilgenommen, national und international.

Seit 2008 hat sie zum Thema Assistenzhund verschiedene Landesregierungen und die Bundesregierung beraten. Im Rahmen der Assistenzhundeverordnung hat Luca Barrett das Bundesministerium beraten. 

 

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Leonard Howard



Buchhaltung und Leitung der internationalen Bereiche unseres Verbandes

Leonard Howard züchtet seit über zwei Jahrzehnten Hunde und war sofort fasziniert von Warnhunden, seit er das erste Mal von ihnen hörte. Seine Mitarbeiter beschreiben ihn als motiviert, direkt, offen, fair und geschäftsorientiert, wobei er stets nach neuen Wegen schaut, wie er ein Ziel des Verbandes umsetzen kann. In jedem Projekt sieht er etwas Positives und er ermutigt andere das Beste zu geben zum Wohle des Verbandes.

Als Luca Barrett aus gesundheitlichen Gründen 2015 beruflich kürzertreten musste, übernahm Leonard Howard die Leitung unseres Verbandes und war bis 2022 dessen Geschäftsführer. Während die Arbeitslast in Deutschland mit dem neuen Assistenzhundegesetz stark anstieg und dies Expertenwissen zu Assistenzhunden, insbesondere in Deutschland, erforderlich machte, wünschte sich Leonard Howard Unterstützung in der Leitung. Hierdurch übernahm Diana Poyson aus dem Gründer-Team im Jahr 2022 die Belange im deutschsprachigen Bereich. Seither kümmert sich Leonard Howard in unserem Verband um die Leitung des internationalen Bereiches und um die Buchhaltung.

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Jana Bosch


Ausbildungsleitung und Tutorin für unsere Ausbildung zum Assistenzhundetrainer

Assistenzhundetrainerin und staatlich anerkannte Erzieherin

Im Jahr 2008 hat Jana Bosch einen der ersten Diabetikerwarnhunde in Deutschland für ihre Tochter bekommen. Seither gehört ihr Herz den Assistenzhunden und sie begann nach der Ausbildung des Hundes für ihre Tochter als Praktikantin bei Diana Poyson und Luca Barrett mitzuarbeiten. Viele Jahre hatte sie ihr Leben ganz ihren Kindern gewidmet und als die Kinder groß genug waren, stellte sie sich die Frage, ob sie nach der Familienzeit wieder zurück in ihren Beruf „Erzieherin“ gehen oder ihre Leidenschaft für Assistenzhund leben sollte. Sie entschied sich für die Assistenzhunde, weil sie aus erster Hand weiß, welch großen Unterschied es macht, wenn sie Eltern durch einen Assistenzhund für ihr Kind helfen kann. Als Folge eröffnete sie mehrere Assistenzhundeschulen und bildete jahrelang alle Assistenzhundearten in ihren Assistenzhundeschulen aus.

Als Jahre später die Anfrage von unserem Verband kam, dass eine Betreuung für unsere Studenten gesucht wird, die unsere Ausbildung zum Assistenzhundetrainer absolvieren, gab Jana Bosch ihre eigenen Assistenzhundeschulen auf, um ihr Wissen an den Nachwuchs weiterzugeben. Heute bereut sie diesen Schritt nicht, sondern freut sich, dass sie anderen helfen kann und dass dadurch noch viel mehr Menschen einen Assistenzhund bekommen können, wenn es genügend Assistenzhundetrainer-Nachwuchs gibt. 

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Petra Köhler

Praxis-Managerin, Dozentin der Ausbildung zum Assistenzhundetrainer, Gutachterin, Assistenzhund-Team-Prüferin, Prüferin der Abschlussprüfungen für Studierende

Assistenzhundetrainerin, Fachautorin und Hunde-Erzieherin/Verhaltensberaterin (IHK Potsdam)

 

 

Petra Köhler, 1977 in Deutschland geboren, lebte über mehrere Jahre in den USA und Spanien. Bei jedem Schritt in ihrem Leben hat sie immer versucht, offen und flexibel zu bleiben. Ihr Motto ist: „Es gibt viele Steine auf dem Weg, keinen Weg kann man zurückgehen, aber man kann sich an der nächsten Kreuzung entscheiden, in die andere Richtung abzubiegen.“

Während sie viele Jahre als Hundetrainerin tätig war, hat sie sich inzwischen seit Jahren zu 100 % der Ausbildung von Assistenzhundeteams und Assistenzhundetrainern verschrieben.

Ihr ist die Qualität in der Assistenzhundeausbildung ebenso wichtig, wie der faire Umgang mit den Assistenzhundenehmern. Als Expertin für Assistenzhunde erhält sie regelmäßig Anfragen zu Gutachten für Assistenzhunde.

Als qualifizierte Prüferin im Sinne des § 21 Absatz 2 Assistenzhundeverordnung (AHundV) nimmt Petra Köhler für unseren Verband Assistenzhund-Team-Prüfungen ab. 

2020 lud Christian Lindner, MdB, (Bundesfinanzminister der Bundesrepublik Deutschland im Kabinett Scholz) Petra Köhler nach Berlin zu einem Gespräch, u. a. über Assistenzhunde ein. 
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Yasmin Eller



Dozentin der Ausbildung zum Assistenzhundetrainer, Assistenzhundetrainerin und Assistenzhund-Team-Prüferin

Yasmin Eller ist seit 2020 Assistenzhundetrainerin beim DAZ und betreut bei uns die Standorte Bonn und den Rhein-Sieg-Kreis. Seit Sommer 2023 ist Yasmin Eller qualifizierte Prüferin im Sinne des § 21 Absatz 2 Assistenzhundeverordnung (AHundV) für unseren Verband und nimmt Assistenzhund-Team-Prüfungen ab.

Die Arbeit mit den Menschen und ihren Hunden macht ihr sehr viel Spaß. Zu sehen, wie durch die Zusammenarbeit von Mensch und Hund die Teilhabe und Qualität am Leben erhöht wird, ist jedes Mal ein tolles Gefühl für sie und bringt ihr Zufriedenheit mit ihrer Arbeit.

Yasmin Eller freut sich, als Dozentin für verschiedene Assistenzhundearten das DAZ bei der Ausbildung neuer TrainerInnen zu unterstützen.

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Angela Hassinger

Dozentin der Ausbildung zum Assistenzhundetrainer, Assistenzhundetrainerin, Assistenzhund-Team-Prüferin und Prüferin der Abschlussprüfungen für Studierende

Angela Hassinger ist seit 2018 Assistenzhundetrainerin in unserem Verband. Ihr ist es ein Anliegen, Assistenzhunde mit Herz und Verstand auszubilden.

Schon seit vielen Jahren beschäftigt sie sich mit den unterschiedlichen Ausbildungen von Hunden und verfügt über einen Ausbilderschein.

Im Sinne des § 21 Absatz 2 Assistenzhundeverordnung (AHundV) nimmt Angela Hassinger als qualifizierte Prüferin für unseren Verband Assistenzhund-Team-Prüfungen ab. Als Prüferin für Teams und Trainer schätzt sie die Chance, den Erfolg nach der Ausbildung zu sehen.

Durch eine chronische Erkrankung ist sie selbst immer mal wieder auf den Rollstuhl angewiesen. Sie ist überzeugt, dass dies auch der Grund sein kann, warum sie sich letztlich in der Hundeausbildung auf die faszinierende Welt der Assistenzhunde spezialisiert hat.

Ihren Schwerpunkt hat Angela Hassinger auf die Ausbildung von Mobilitätsassistenz- & Warnhunden gelegt, was ihr große Freude bereitet.

Ihr eigener Hund, Rumo, ist ein fertig ausgebildeter Mobilitätsassistenzhund, der im Jahr 2023 fünfeinhalb Jahre alt ist.

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Svenja Kaepke


Dozentin der Ausbildung zum Assistenzhundetrainer und Assistenzhundetrainerin

Svenja Kaepke hat mit dem Hundetraining vor einigen Jahren durch Freiwilligenarbeit im Ausland angefangen, in Spanien, Portugal und Australien. Ihre neu gefundene Leidenschaft durfte sie dann neben einem Studium in den Niederlanden weiter ausleben, indem sie in einer Hundeschule aushalf und auch privat Hunde trainierte. Anschließend hat sie sechs Wochen lang in Griechenland mit Straßenhunden arbeiten dürfen, was sie letztendlich dazu brachte, die Entscheidung zu treffen, sich voll und ganz den Hunden zu widmen. Nach der abgeschlossenen Assistenzhundetrainerausbildung beim DAZ betreut sie mittlerweile die Standorte Hamburg-Bergedorf und Hamburg-Harburg.

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Ruthild Kickhäfer



Dozentin der Ausbildung zum Assistenzhundetrainer

Dipl. Sozialpädagogin, Weiterbildung in Traumapädagogik, Arzthelferin, Gemeindehelferin, Weiterbildungen in FASD und Spielpädagogik, Ausbilderin für Therapiebegleithundeteams

Ruthild Kickhäfer arbeitet seit vielen Jahren in der stationären Jugendhilfe, zum Teil auch mit tiergestützter Intervention und ist hauptberuflich in einem Pflegekinderdienst tätig.

Von 2008 bis 2016 hatte sie Leitung des Instituts für Therapiebegleithunde inne.

Inzwischen arbeitet sie zudem als Dozentin für Seminare zu hundgestützter Intervention und als Dozentin beim DAZ für die Fachbereiche: PTBS, FASD und ASS.

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Patrick Krause

Dozent der Ausbildung zum Assistenzhundetrainer

Ergotherapeut bc., NL und komm. Lehrwart des Deutschen Rollstuhl-Sportverbandes

Als Ergotherapeut hat Patrick Krause seine Forschungsarbeit zur Auswirkung von Hilfsmitteln auf die Freizeit querschnittgelähmter Jugendlicher geschrieben. Hauptberuflich arbeitet er als Ergotherapeut sowie Experte für Ergonomie und Rückengesundheit und ist zudem Fachübungsleiter für Rehabilitationssport Orthopädie/Neurologie.

Seit über 10 Jahren ist er in der Aktiv- & Sportrollstuhlversorgung tätig und seit fast 10 Jahren im Rollstuhlsport. Er ist komm. Lehrwart des Deutschen Rollstuhl-Sportverbandes und engagiert sich als Feuerwehrmann und Rettungssanitäter. 

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Sander van der Loo


Dozent der Ausbildung zum Assistenzhundetrainer

Assistenzhundetrainer und Hundetrainer

Sander van der Loo hat vor 30 Jahren damit begonnen, in den Niederlanden Hunde und ihre Besitzer auszubilden. Es begann mit der Ausbildung von Polizeihunden, später dann die Ausbildung von Border Collies. Zu diesem Zeitpunkt war er viel mit Julie Hill und Bobby Henderson, den Experten für Hütehunde und der Autorin der „The Natural Way-Methode“, in Schottland unterwegs und hat dort gelernt, die Hundesprache noch besser zu verstehen.

Anschließend arbeitete er auf einer eigenen Schaffarm in Norwegen, wo er auch sein erstes Hundetrainingszentrum eröffnete. Zum einen bildete er dort Border Collies für die Arbeit mit Schafen aus und gab Workshops, zum anderen therapierte er Familienhunde, die problematisches Verhalten zeigten. Wenn die Entfernung zu groß war, um auf die Farm zu kommen, reiste er zu den Leuten und organisierte Wochenend-Workshops mit Menschengruppen und ihren Hunden. Dort begann er auch mit der Ausbildung professioneller Suchhunde.

Auf Anfrage von seinen Kunden begann er 2017 Assistenzhunde auszubilden. Ende 2019 zog er nach Deutschland, um in einem Hundehaus für den Tierschutz zu arbeiten. Dies führte zu einem Job im Tierheim Pirmasens. Hier arbeitete Sander von der Loo überwiegend mit den „schwierigen“ Hunden.

Ende 2020 gründete er in Deutschland ein Hundetrainingszentrum, wo er heute Familienhunde, Schulhunde und Assistenzhunde ausbildet. 

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Marie-Luise Michel


Dozentin der Ausbildung zum Assistenzhundetrainer

Landesvorsitzende Deutsche Diabetes-Hilfe Menschen mit Diabetes im Landesverband Rheinland-Pfalz e. V.

 

Marie-Luise Michel ist die erste Vorsitzende der Betroffenen-Organisation des Landesverbandes Rheinland-Pfalz von der Deutschen Diabetes-Hilfe Menschen mit Diabetes e. V.

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Michael Müller

Dozent der Ausbildung zum Assistenzhundetrainer

Sozialarbeiter und Leiter von zwei Kitas und Hundetrainer

 

Nach mehreren berufsvorbereitenden Praktika und Ableistung von 2 Freiwilligen Sozialen Jahren hat Michael Müller von 2010 bis 2013 Soziale Arbeit studiert. Danach arbeitete er mehrere Jahre im Kindergarten. In dieser Zeit hat er sich intensiv mit dem pädagogischen Umgang mit Kindern auseinandergesetzt, während er selbstständig eine Gruppe geleitet und auch mit behinderten Kindern zusammengearbeitet hat. Seit 2017 ist er als Leiter von zwei Kitas angestellt.

 

Er hat sich zudem schon sehr lange für die Erziehung und das Training von Hunden interessiert, nachdem er mit Hunden aufgewachsen ist. 2022 absolvierte er eine Ausbildung zum Hundetrainer mit der Fachrichtung Problemtherapie. 

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Dr. Inga Nickolai


Dozentin der Ausbildung zum Assistenzhundetrainer

Tierärztin

 

Dr. Inga Nickolai wohnt mit ihren beiden Kindern und einer Assistenzhündin in München.

Sie ist seit 25 Jahren Tierärztin und hat zunächst nach Studium und Promotion als wissenschaftliche Assistentin an der Universität München gearbeitet.

Vor einigen Jahren machte sie sich selbstständig mit tiermedizinischer Tierbetreuung.

Da sie selbst eine Assistenzhündin in der Familie hat, interessiert sie persönlich alles rund um Assistenzhunde, Ausbildung und Gesundheitsprophylaxe ganz besonders.

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Viktoria Richter


Dozentin der Ausbildung zum Assistenzhundetrainer

Diplom-Pädagogin, Leitung ‚Ambulante Hilfen zur Erziehung‘ beim Caritasverband Frankfurt e. V. und Fachkraft für Tiergestützte Therapie

 

Die Diplom-Pädagogin und Fachkraft für tiergestützte Therapie, Viktoria Richter, hat in Frankfurt an der Goethe-Universität Erziehungswissenschaften studiert. Seit einigen Jahren arbeitet sie hauptberuflich in der ambulanten Familien- und Jugendhilfe in Frankfurt am Main. Bei ihrer Arbeit sieht sie immer wieder die positiven Auswirkungen eines tierischen Kollegen an ihrer Seite. Sei es bei „schwierigen“ Kindern und Jugendlichen, „strittigen“ Elternpaaren oder Menschen mit psychischen Erkrankungen, es gibt kaum ein Setting, in dem ihr Therapiebegleithund Mailo nicht eine Bereicherung für ihre Arbeit mit ihren Klienten wäre, ist sie fest überzeugt.

Ihr Ziel ist es, andere, die die gleichen Ideale verfolgen, bestmöglich zu unterstützen und ihnen zu zeigen, dass die Welt nicht schwarz-weiß ist. 

Ihr Motto ist: „Ökonomie und soziales Engagement schließen sich nicht aus – sie ergänzen sich.“ 

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Gabriele Stadler

Dozentin der Ausbildung zum Assistenzhundetrainer

Erzieherin in einer Kindertagesstätte in Frankfurt am Main, tiergestützte Fachkraft, Hundetrainerin und Hundeverhaltenstherapeutin

 

Gabriele Stadler arbeitet hauptberuflich als Erzieherin in einer Kindertagesstätte in Frankfurt am Main. Die pädagogische Arbeit mit Kindern und die Organisationsentwicklung begeistern sie seit vielen Jahren und motivieren sie, ihre Kompetenzen zu erweitern.

Neben einem Studium im Bildungs- und Sozialmanagement mit dem Schwerpunkt frühe Kindheit im 6. Semester an der Hochschule Koblenz ist Gabriele Stadler als tiergestützte Fachkraft, Hundetrainerin und Hundeverhaltenstherapeutin tätig.

Ihre langjährige Tätigkeit als Ausbildungsbeauftragte, Moderatorin und auch die Mitarbeit in der Personalgewinnung haben sie dazu inspiriert, ihren Erfahrungsraum als Dozentin weiterzuentwickeln.

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Anna Tlach


Dozentin der Ausbildung zum Assistenzhundetrainer

Bereichsleitung „Frühkindliche Entwicklung und Bildung“ für die Stiftung eines Neurobiologen, Ethnologin, Alphirtin, Naturärztin (Kanton Zürich/Schweiz), Systemische Therapeutin, Pädagogin mit den Schwerpunkten Bindung, Natur und tiergestützte Arbeit

 

Während ihrer Ausbildung und Tätigkeit als Hebamme und ihrem Studium der Ethnologie interessierte Anna Tlach am meisten, wie sichere Bindung entsteht und Widerstandskraft gefördert werden kann.

Als Alphirtin schätzte sie die intensive Zusammenarbeit mit ihrer Bordercollie Hündin Grischa. Anna Tlach ist überzeugt, dass Grischa ihr viel beigebracht hat über Vertrauen, Hingabe und natürliche Autorität. Pädagogik im weitesten Sinne. Die Ethnologie war auch ihre Brücke zum Quereinstieg in die Pädagogik. Seit mittlerweile über 10 Jahren arbeitet Anna Tlach nun pädagogisch mit den Schwerpunkten Bindung, Natur und tiergestützte Arbeit.

Sie leitet heute den Jugendhilfeträger NaturKulturGut Jägerhof gGmbH mit Familienzentrum, Intensivtherapieeinheit für autistische Kinder und ihre Familien, inklusive dem tiergestützt arbeitenden Naturkindergarten „Kita am Jägerhof“ (mit der ersten deutschen öffentlichen Ganztagsnaturkrippe), mit einem Fortbildungszentrum für Naturpädagogik und Bindungsbewusste Pädagogik und einem Familienzentrum mit Cafébetrieb.

Zudem hält Anna Tlach Fortbildungen und Vorträge zu den Themen Bindung, Bildung und tiergestützte Arbeit und coacht Menschen im sozialen und medizinischen Bereich sowie in der Politik zu Organisations- und Führungsthemen. Überdies ist sie Dozentin an der Akademie für Tiertherapie Babenhausen. 

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Marlin Weber

Assistenzhund-Team-Prüfer und Assistenzhundetrainer

 

Marlin Weber nimmt als qualifizierter Prüfer im Sinne des § 21 Absatz 2 Assistenzhundeverordnung (AHundV) für unseren Verband Assistenzhund-Team-Prüfungen ab und bringt als Prüfer sowie als Trainer im Bereich Assistenzhundewesen mehrjährige Erfahrung mit. In seinen Prüfungen legt er besonderen Wert darauf, eine entspannte und angenehme Prüfungssituation für das Team aus Mensch und Hund zu schaffen. Es ist ihm wichtig, dass seine Herangehensweise geprägt ist von einer einfühlsamen und wertschätzenden Atmosphäre, die es den Teilnehmern ermöglicht, ihr Bestes zu zeigen.

Seine Bewertung konzentriert sich nicht nur auf die technischen Fertigkeiten des Hundes, sondern auch darauf, ob die Aufgaben mit Freude und Hingabe erfüllt werden. Die Beziehung zwischen Hund und Halter steht dabei im Mittelpunkt, denn eine starke Bindung ist für ihn entscheidend für den Erfolg eines Assistenzhundeteams.

Marlin Weber freut sich darauf, weiterhin dazu beizutragen, dass Menschen mit Assistenzhunden ein selbstbestimmtes und erfülltes Leben führen können.



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Liste Assistenzhundetrainer

 
Was wäre unser Team ohne die Assistenzhundetrainer in unserem Verband? In dieser Liste finden Sie alle arbeitenden Assistenzhundetrainer in unserem Verband. Wenn Sie wissen möchten, ob ein bestimmter Assistenzhundetrainer wirklich in unserem Verband ist, können Sie dies jetzt schnell anhand unserer Liste überprüfen. Deshalb sind die Assistenzhundetrainer, die oben näher vorgestellt werden, hier der Vollständigkeit halber natürlich ebenso kurz und knapp gelistet. 

Larissa Becker

Catalina Crisponi

Ulrike Delventhal

Simon Dörmbach

Yasmin Eller

Christine Griebl

Angela Hassinger

Sabine Huth

Anja Jansen

Svenja Kaepke

Petra Köhler

Lara König

Claudia Krohn

Nicole Küppers

Tanja Leining

Sander van der Loo

Diana Marx

Michèle Marx

Kerstin Mohrhardt

Mia Müller

Rebecca Nusime

Nike Schomaker

Ingeborg Wallon

Dominique von Wantoch

Marlin Weber