Assistenzhundeberatung und ESA-Hundeberatung Möchten Sie einen Assistenzhund oder einen ESA-Hund ausbilden, haben Sie Fragen zu den Angeboten oder wünschen Sie Beratung zum Thema Assistenzhund oder ESA-Hund?
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Donnerstag 10:00 Uhr und 12:00 Uhr Telefonnummer 0163 908 2555
Assistenzhundeberatung und ESA-Hundeberatung per E-Mail
Thomas Mydlach Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
Trainingsstunden In Hamburg Nord können Sie zusammen mit einem qualifizierten Assistenzhundetrainer in Einzelstunden oder Gruppenstunden Ihren Hund professionell zum Assistenzhund ausbilden lassen. Oder möchten Sie einen ESA-Hund oder ESA-Hund Plus ausbilden? Neben Assistenzhunden sind wir auch auf die Ausbildung von ESA-Hunden spezialisiert.
Folgende Assistenzhunde werden im Deutschen Assistenzhunde-Zentrum Hamburg-Nord ausgebildet:
Warnhunde/Anzeigehunde (Diabetes, Epilepsie) PSB-Assistenzhunde (PTBS, Autismus, ADHS oder andere psychische Belastungen)
ESA-Hunde Plus (die emotionale Unterstützung geben und zusätzlich Aufgaben erlernen)
Ihr Trainer in Hamburg-Nord
Head Assistenzhundetrainer Thomas Mydlach und ESA-Hundetrainer nach der DAZ T.A.R.S.Q.® Methode
Assistenzhunde und ESA-Hunde Hamburg-Nord
Thomas Mydlach
Moin! Mein Name ist Thomas Mydlach. Ich war über 20 Jahre im Produktmanagement in der Internetbranche tätig – eine Zeit, die mich sehr erfüllt hat. Trotzdem war irgendwann der Zeitpunkt für einen Neustart gekommen. Maßgeblich dazu beigetragen haben die Schwerbehinderung meines Sohnes und meine Leidenschaft für Hunde. Darum habe ich mich entschieden, eine Ausbildung zum Assistenzhundetrainer zu beginnen. Meine Ausbildung habe ich beim Deutschen Assistenzhunde-Zentrum absolviert. Dabei standen sowohl theoretisches Fachwissen als auch die praktische Arbeit mit Hunden im Mittelpunkt. Heute begleite ich angehende Assistenzhundeteams in Hamburg und Umgebung – von der Auswahl eines geeigneten Hundes über die Ausbildung bis hin zur Vorbereitung auf die Assistenzhundeprüfung. Besonders wichtig ist mir eine ruhige, strukturierte Ausbildung, die sowohl den Menschen als auch den Hund in den Mittelpunkt stellt. Ziel ist immer ein stabiles Team, das im Alltag zuverlässig zusammenarbeitet.
Presse
2026
1.-2.5.2026
50 Jahre ehrenamtliches Rettungswesen in Deutschland.
20.1.2026
Malteser Hilfsdienst. Seminargruppe zum Thema „Menschen mit Behinderung“ mit ca. 30 jungen Menschen im Freiwilligendienst.
2025
5.11.2025
Goethe-Gymnasium Lurup. Eine 6. Klasse hatte das Thema „arbeitende Hunde“. Ich habe dazu einen Vortrag über Assistenzhunde gehalten.
Die beste Voraussetzung für das Bestehen der Ausbildung ist die richtige Auswahl des Hundes. Ein korrekt ausgewählter Welpe, der von Beginn an nach den Standards des Deutschen Assistenzhunde-Zentrums ausgebildet wird erhöht die Chancen einer erfolgreichen Ausbildung immens.
Eignungstest bei eigenem Hund (Welpen bis 5 Monate, erwachsene Hunde ab 5 Monate)450€
Ein Assistenzhund im Deutschen Assistenzhunde-Zentrum zu werden und die Ausbildung zu beginnen erfordert zunächst die Testung auf Eignung. Hier werden das Sozial- und Umweltverhalten und das Wesen des Hundes in mehren Tests angeschaut. Dieser Test dauert ca 120 Minuten und findet an einem für den Hund fremden Ort statt. Die Tests werden für eine bessere Auswertung gefilmt, nach der Auswertung werden diese direkt gelöscht.
12-Monats-Test450.- €
Nach der Grundausbildung und vor Beginn der Spezialisierung müssen Sie mit Ihrem Hund die staatlich vorgeschriebene 2-teilige Eignungsprüfung ablegen, um sicherzustellen, dass Ihr Hund die Anforderungen für die Assistenzhundetätigkeit erfüllt. Ihr Hund muss mindestens 12 Monate alt sein, um an dieser Prüfung teilzunehmen. 1. Teil – Gesundheitliche Eignung: Im ersten Teil wird die gesundheitliche Eignung Ihres Hundes von einem Tierarzt geprüft. Dabei wird sichergestellt, dass Ihr Hund körperlich fit und gesund ist, um die Anforderungen eines Assistenzhundes langfristig erfüllen zu können. 2. Teil – Verhaltenstest: Im zweiten Teil wird das Wesen und Verhalten Ihres Hundes durch einen Assistenzhundetrainer im Rahmen des 12-Monats-Eignungstests überprüft. Hierbei wird das Verhalten Ihres Hundes in verschiedenen Umgebungen und Situationen getestet. Der Test umfasst verschiedene alltägliche Situationen, die zeigen sollen, ob der Hund das nötige Verhalten für die Assistenzhundetätigkeit an den Tag legt. Die Beurteilung erstreckt sich über einen Zeitraum von 4 bis 8 Wochen. Während dieses Zeitraums wird das Verhalten Ihres Hundes kontinuierlich beobachtet und dokumentiert. Dokumentation und Auswertung: Die Auswertung des 12-Monats-Eignungstests erfolgt schriftlich und wird zusätzlich mit Videoaufnahmen dokumentiert. Dies bietet eine detaillierte Analyse und einen objektiven Nachweis der Eignung Ihres Hundes. Voraussetzung für die Zulassung zur Prüfung inkl. Videos und Weiterleitung.
Public Access Test450 €
Voraussetzung für die Zulassung zur Prüfung, inkl. Videos und Weiterleitung an den Verband Deutsches Assistenzhunde-Zentrum T.A.R.S.Q.
Sie trainieren mit mir in Anlehnung an den für Sie erstellten Trainingsplan. Das Training ist individuell auf Sie, Ihren Hund und den Ausbildungsstatus abgestimmt. Es gibt sowohl Standards, die der Hund kennen und befolgen muss als auch die Spezialaufgaben, die gelernt werden und auch an unterschiedlichen Orten absolviert werden müssen. Auch die Zusammenarbeit von Mensch und Hund wird hier geschult. Das Training bereitet Sie optimal auf die Abschlussprüfung vor. Je nach Thema/Stand/Verlauf der Ausbildung oder Alter des Hundes finden die Einzelstunden wöchentlich, alle zwei Wochen oder monatlich statt. Dies entscheiden wir individuell. Zu Beginn der Ausbildung sehen wir uns öfter. Eine Einzelstunde dauert 60 Minuten . Wir treffen uns meistens an einem öffentlichen Ort, denn hier findet die Arbeit des Assistenzhundes statt. Am Ende gibt es Hausaufgaben, die Sie zuhause mit Ihrem Hund trainieren. Zu Beginn jeder Stunde werden diese angeschaut, um wenn nötig noch etwas Unterstützung zu geben. Das Training und die Hausaufgaben werden dokumentiert.
Intensivtermin(5 Std., inkl. Pausen) – 450 €
Nachbetreuung
Nachbetreuung(Einzelstunde, nach abgeschlossener Ausbildung) – 140 €
Esa-Hunde Ausbildung
Anfrage ESA-Hunde AusbildungKosten auf Anfrage
Ausbildung für Warnhunde/Anzeigehunde (Diabetes, Epilepsie) PSB-Assistenzhunde (PTBS, Autismus, ADHS oder andere psychische Belastungen) Mobilitätsassistenzhunde (bei motorischen Beeinträchtigungen) ESA-Hunde (zur emotionalen Unterstützung) ESA-Hunde Plus (die emotionale Unterstützung geben und zusätzlich Aufgaben erlernen bei psychischen Erkrankungen, psychiatrischen Erkrankungen, ADHS, Zöliakie, Burn-out-Syndrom, Schlafstörungen, Trennungsangst, Migräne, Rheuma, Parkinson, chronischen Schmerzen, Entwicklungsstörungen, Lernstörungen, Krebspatienten oder allen Behinderungen, für die auch Assistenzhunde ausgebildet werden)
Außerhalb des Arbeitsgebiets Hamburg-Nord fällt eine Kilometerpauschale in Höhe von 0,70€ an.
Assistenzhunde
Es gibt folgende Assistenzhundearten: (Bitte schauen Sie auf der Startseite, welche Assistenzhundearten an diesem Standort ausgebildet werden.)
Mobilitätsassistenzhund
Mobilitätsassistenzhunde helfen Menschen mit motorischen Beeinträchtigungen.
Darunter fallen der
LpF-Assistenzhund
Ein LPF-Assistenzhund ist ein Assistenzhund, der einem Menschen hilft, der in der Mobilität eingeschränkt ist, sei es, weil er im Rollstuhl sitzt oder auf Krücken angewiesen ist. Jeder LPF-Assistenzhund erlernt individuell die Aufgaben, die seinem Partner helfen.
LPF Assistenzhunde werden sowohl für Kinder, als auch für Erwachsene ausgebildet. Je nach der individuellen Situation werden sie in Selbstausbildung oder Fremdausbildung ausgebildet.
Aufgaben eines LPF-Assistenzhundes
LPF-Assistenzhunde schalten das Licht an und aus, öffnen und schließen Türen, Schränke und Schubladen. Sie stützen ihren Partner beim Aufstehen, helfen beim An- und Ausziehen und heben heruntergefallene Gegenstände auf. LPF-Assistenzhunde tragen Objekte so lange, bis ihr Partner sie benötigt und geben sie direkt in die Hand ab. Auch empfindliche Gegenstände wie Brillen, Geldscheine, Zettel und EC-Karten werden von LPF- Assistenzhunden aufgehoben und gebracht. Der LPF-Assistenzhund holt die Geldbörse aus der Tasche am Rollstuhl und übergibt sie dem Kassierer. Ebenfalls kann er lernen die Waschmaschine ein- und auszuräumen und Artikel im Supermarkt auf Kommando aus den Regalen zu holen.
Je nach Anforderung lernt der LPF-Assistenzhund an lockerer Leine neben dem Rollstuhl zu gehen, die Seiten auf Kommando zu wechseln, hinter dem Rollstuhl zu gehen oder dem Rollstuhl zu folgen. In der Wohnung kann er den Rollstuhl in einen anderen Raum bringen und das Ignorieren von Passanten oder anderen Hunden ist, wie bei allen anderen Assistenzhunden, selbstverständlich.
Mobilitätsassistenzhund
Ein Mobilitätsassistenzhund ist ein Assistenzhund, der einem Menschen hilft, der zum Gehen nicht auf ein Hilfsmittel angewiesen ist, aber Mobilitätseinschränkungen hat. Mobilitätsassistenzhunde verbessern während des Gehens die Standfestigkeit und das Gleichgewicht. Diese Assistenzhunde tragen ein spezielles Mobilitätsgeschirr, das ihnen hilft das Gleichgewicht auszubalancieren und während des Gehens Stürze zu verhindern.
Mobiltätsassistenzhunde werden sowohl für Kinder, als auch für Erwachsene ausgebildet. Je nach der individuellen Situation werden sie in Selbstausbildung oder Fremdausbildung ausgebildet.
Aufgaben eines Mobilitätsassistenzhundes
Die Hauptaufgabe eines Mobilitätsassistenzhundes besteht in der Hilfestellung während des Gehens. Zusätzlich hilft er den Partner beim Treppen steigen zu stützen und beim Aufstehen von Stühlen hochzuziehen. Zusätzlich können sie bei Bedarf folgende Aufgaben erlernen: das Licht an- und ausschalten, sowie Türen, Schränke und Schubladen öffnen und schließen. Sie können beim An- und Ausziehen helfen und heruntergefallene Gegenstände aufheben.
Signalassistenzhund
Signalassistenzhunde unterstützen Menschen mit akustischen Wahrnehmungsbeeinträchtigungen.
Signalhund
Signalhunde übernehmen für ihren Partner die Hörfähigkeit und zeigen ihrem stark schwerhörigen oder gehörlosen Partner Geräusche in seiner Umgebung an.
Signalhunde verändern das Leben eines gehörlosen oder stark schwerhörigen Erwachsenen oder Kindes auf vielen Ebenen. Gehörlosigkeit kann eine sehr isolierende und einsame Erkrankung sein.
Aufgaben eines Signalhundes:
Die Aufgaben eines Signalhundes werden individuell auf die Bedürfnisse eines Betroffenen abgestimmt. Zu den Aufgaben eines Signalhundes gehören das Anzeigen der Türklingel, des Weckers, des Telefons, des Küchentimers, des Rauchmelders, Weinen des Babys oder der Kinder, Rufen des Namens und auf heruntergefallene Gegenstände aufmerksam machen. Bei Kindern lernt ein Signalhund zusätzlich Nachrichten von den Eltern zu dem Kind zu bringen.
Warn- und Anzeige-Assistenzhund
Warn- und Anzeige-Assistenzhunde sind für Menschen mit stoffwechselbedingten Beeinträchtigungen, anaphylaktischer Allergie oder für Menschen mit neurologisch-, stoffwechsel- oder systemisch bedingten Anfallserkrankungen.
Dazu gehören
Diabetikerwarnhund
Diabetikerwarnhunde sind ausgebildete Assistenzhunde. Sie werden in der Regel 18 bis 24 Monate ausgebildet, halten die Standards ebenso wie zum Beispiel ein Assistenzhund, der einen Rollstuhlfahrer begleitet, ein und haben alle Rechte eines Assistenzhundes. Diabetikerwarnhunde können täglich Leben retten, Koma, Krampfanfälle und den Tod verhindern. Zusätzlich können gut ausgebildete Diabetikerwarnhunde die Gefahr von Folgeerkrankungen mindern und dem Diabetiker ein fast normales Leben ermöglichen. Diabetikerwarnhunde werden sowohl für Kinder, als auch für Erwachsene ausgebildet, vorwiegend in Selbstausbildung.
Das Deutsche Assistenzhunde-Zentrum brachte 2007 die Ausbildung von Diabetikerwarnhunden nach Deutschland und bildete die ersten Diabetikerwarnhunde aus.
Während der Ausbildung im Deutschen Assistenzhunde-Zentrum hilft der qualifizierte Assistenzhundtrainer dem Team, das zuverlässige Warnen zu fördern, zu erhalten und Fehler zu vermeiden, damit sich der Diabetiker auf seinen Diabetikerwarnhund verlassen kann.
Dem Deutschen Assistenzhunde-Zentrum ist es besonders wichtig, dass sich Diabetiker darauf verlassen können, dass ihre Diabetikerwarnhunde wirklich zuverlässig warnen.
Diabetikerwarnhunde, bei denen alle Voraussetzungen gegeben sind, die Ausbildung richtig durchgeführt wird und der Partner das Warnen ein Leben lang weiter richtig bestätigt und unterstützt, warnen bei 90-100% aller drohenden Unterzuckerungen und Überzuckerungen.
Aufgaben eines Diabetikerwarnhundes Die Hauptaufgabe eines Diabetikerwarnhundes besteht darin, den Diabetiker zu warnen, direkt bevor eine Unterzuckerung oder Überzuckerung passiert. So kann der Diabetiker rechtzeitig Gegenmaßnahmen ergreifen, wie Kohlenhydrate zu sich nehmen oder die Insulingabe durchführen. Bei Bedarf kann der Diabetikerwarnhund lernen, falls doch einmal eine Bewusstlosigkeit auftreten sollte, über das Notfalltelefon Hilfe zu verständigen.
Epilepsiewarnhund
Hunde, die Menschen mit Epilepsie helfen sind ausgebildete Assistenzhunde. Assistenzhunde für Epileptiker verhelfen dem Epileptiker zu mehr Sicherheit und mehr Selbstständigkeit. Epilepsiewarnhunde können Leben retten und Verletzungen verhindern. Hunde für Epileptiker werden sowohl für Kinder, als auch für Erwachsene ausgebildet, vorwiegend in Selbstausbildung.
Es gibt zwei Arten von Assistenzhunden, die Epileptikern helfen:
Epilepsiewarnhunde
Epilepsieanzeigehunde
Epilepsiewarnhunde
Epilepsiewarnhunde reagieren, bevor eine Notsituation eintritt. Im Fall von Epileptikern bedeutet das, dass der Epilepsiewarnhund Anfälle im Vorfeld bemerkt und anzeigt, bevor der Anfall eintritt. Auf diese Weise kann der Epileptiker sich frühzeitig hinsetzen oder hinlegen, um Verletzungen zu vermeiden.
Der Warnhund bemerkt einige Minuten vor dem Anfall, dass ein solcher droht und zeigt dieses dem Epileptiker, indem er ihn z.B. anstupst oder die Pfote auflegt. Durch einen Warnhund ist für viele Epileptiker ein halbwegs normales Leben möglich.
Epilepsiewarnhunde, bei denen alle Voraussetzungen gegeben sind, die Ausbildung richtig durchgeführt wird und der Partner das Warnen ein Leben lang weiter richtig bestätigt und unterstützt, warnen bei 90-100% aller fokalen Anfälle einige Minuten im Voraus.
Aufgaben eines Epilepsiewarnhundes
Die Hauptaufgabe eines Epilepsiewarnhundes besteht darin, fokale Anfälle einige Minuten im Voraus zu bemerken und den Epileptiker zu warnen. Durch diese Fähigkeit und eine zusätzliche Förderung des Hundes, verhindert der Hund das Steigen von Treppen direkt vor Anfällen. Zusätzlich lernt der Epilepsiewarnhund bei Anfällen in der Öffentlichkeit in der Nähe des Epileptikers zu bleiben, um seine Sicherheit auch im Straßenverkehr nicht zu gefährden. Bei Bedarf kann der Epilepsiewarnhund zusätzliche Aufgaben erlernen, wie erinnern an die Medikamenteneinnahme, bringen eines Handys nach Anfällen, um Unterstützung zu alarmieren und betätigen eines Notruftelefons, um Hilfe zu verständigen.
Epilepsieanzeigehunde
Anzeigehunde sind Hunde, die auf eine Situation reagieren. Bei einem Epilepsieanzeigehund bedeutet dies, dass er auf den Anfall reagiert und diesen durch ein erlerntes Verhalten anzeigt, während er auftritt, damit Angehörige alarmiert werden können. Der Epilepsieanzeigehund lernt auf einen Anfall zu reagieren und Angehörigen Bescheid zu geben. Der Epilepsieanzeigehund kann keine Anfälle im Vorfeld bemerken, sondern reagiert nur, wenn der Anfall bereits geschieht.
Aufgaben eines Epilepsieanzeigehundes
Wenn der Epileptiker einen Anfall hat, alarmiert der Hund Angehörige entweder wahlweise über einen Notrufknopf, ein Notfalltelefon oder bellen. Falls dieses erforderlich ist, bringt der Hund dem Angehörigen auf Kommando Notfallmedikamente, damit der Angehörige beim Epileptiker bleiben kann. Während einem Anfall kann er dem Epileptiker Nähe und Wärme spenden und ihn so nach dem Anfall direkt beruhigen. Nach dem Anfall kann der Epilepsieanzeigehund auf Kommando das Handy bringen. Der Epilepsieanzeigehund lernt in der Öffentlichkeit bei einem Anfall in der Nähe seines Partners zu bleiben, um sich nicht selber in Gefahr im Straßenverkehr zu bringen.
Schlaganfallwarnhund
Schlaganfallwarnhunde gehören, wie Diabetikerwarnhunde und Epilepsiewarnhunde, zu der Gruppe der Warnhunde. Der Schlaganfallwarnhund warnt sowohl vor einer TIA als vor einem Schlaganfall.
Im Gegensatz zu den anderen Warnhunden wird der Schlaganfallhund jedoch nicht so häufig warnen, da ein Schlaganfall nicht so oft wie eine Unterzuckerung oder ein fokaler Anfall vorkommt.
Menschen, die bereits einen Schlaganfall oder eine TIA hatten, und dadurch die erhöhte Gefahr besteht, dass sie in der Zukunft einen Schlaganfall erleiden, können einen Schlaganfallwarnhund bekommen. Der Schlaganfallwarnhund kann ihnen helfen, rechtzeitig Hilfe zu erhalten im Ernstfall und so schwere Folgen zu verhindern. Dadurch kann der Hund auch Leben retten.
Zusätzlich lernt der Hund Angehörige zu benachrichtigen oder den Notfallknopf am Notfallarmband zu drücken.
Narkolepsiewarnhund
Narkolepsiewarnhunde werden für Betroffene mit Kataplexie ausgebildet, weshalb diese Assistenzhunde auch Kataplexie-Warnhunde genannt werden.
Narkolepsiewarnhunde warnen bis zu fünf Minuten vor einer Schlafattacke. Das ermöglicht dem Betroffenen, sich zu setzen, zu legen, einen sicheren Ort aufzusuchen oder einen Angehörigen anzurufen, um Verletzungen zu vermeiden.
Allergenanzeigehund
Allergenanzeigehunde helfen bei einer Allergie mit Anaphylaxie. Am häufigsten handelt es sich dabei um eine Erdnussallergie, aber auch andere Allergien mit Anaphylaxie kommen infrage. Allergenanzeigehunde lernen den Allergieauslöser zu riechen und dessen Vorkommen in der Umgebung anzuzeigen.
Hat der Hund im Alltag den Allergieauslöser wahrgenommen, führt er den Betroffenen zu der Quelle, weshalb es für den Betroffenen nicht gefährlich sein sollte, sich dem Auslöser zu nähern. Ist es für den Betroffenen zu gefährlich, sich in der Nähe des Auslösers aufzuhalten, ist es notwendig, dass ein Angehöriger die Anzeigearbeit des Hundes übernimmt und sich vom Hund zum Auslöser führen lässt. Ist dies nicht möglich, stellt ein Allergenanzeigehund leider keine geeignete, sichere Unterstützung dar.
Anzeigehund
Anzeigehunde helfen einem Menschen mit Anfallserkrankungen, wie primär generalisierten oder nicht-epileptischen (dissoziativen) Anfällen. Sie werden dann tätig, wenn der Anfall eingetreten ist. Sie holen etwa bei einem Anfall Hilfe, klingeln an einer Glocke oder drücken einen Notfallknopf, holen Medikamente für die Hilfsperson, drücken den Notrufknopf auf dem Notfallarmband und bleiben nach dem Anfall beim Betroffenen.
Ein Anzeigehund kann den Anfall zwar nicht verhindern, aber während eines Anfalls helfen.
PSB-Assistenzhund
Ein PSB-Assistenzhund ist für Menschen mit psychosozialen Beeinträchtigungen.
PTBS-Assistenzhund
PTBS-Assistenzhunde sind weder normale Hunde noch Therapiehunde. PTBS-Assistenzhunde zählen wie LPF-Assistenzhunde, Blindenführhunde und Diabetikerwarnhunde zu den Assistenzhunden. PTBS-Assistenzhunde werden speziell für die Einschränkungen einer komplexen posttraumatischen Belastungsstörung ausgebildet. Hierzu zählt ebenfalls das gesamte Spektrum der dissoziativen Störungen. PTBS-Assistenzhunde geben Hoffnung auf eine Zukunft! Sie werden speziell für ihre Arbeit ausgewählt und über 18 bis 24 Monate ausgebildet, um Aufgaben auszuführen, die aktiv das Leben mit der posttraumatischen Belastungsstörung erleichtern. Sie tragen dazu bei, die Einschränkungen im Alltag zu mindern und wieder ein lebenswertes Leben zu ermöglichen.
Das Deutsche Assistenzhunde-Zentrum bildet als 1. Organisation in Europa seit 2008 in Deutschland PTBS-Assistenzhunde aus. PTBS-Assistenzhunde werden für Erwachsene ab 16 Jahren ausgebildet, sowohl in Fremdausbildung, als auch in Selbstausbildung.
Aufgaben eines PTBS-Assistenzhundes
Ein PTBS-Assistenzhund wird individuell auf die Anforderungen und Einschränkungen für jeden Betroffenen ausgebildet. PTBS-Assistenzhunde lernen sowohl äußerliche Aufgaben, die für andere sichtbar sind, als auch verarbeitende Aufgaben, die für Außenstehende nicht sichtbar sind. Zu den verarbeitenden Aufgaben gehört das kognitive Verhalten. Das kognitive Verhalten verbindet die Techniken, die Betroffene in der Psychotherapie gelernt haben, mit den Kommandos des Hundes, die veranlassen bestimmtes Verhalten oder Gedankenmuster zu hinterfragen.
Weiterhin gehört zu den verarbeitenden Aufgaben das natürliche Verhalten des Hundes. Das natürliche Verhalten des Hundes wird genutzt und gefördert. Ein Beispiel hierfür ist der Realitätscheck, in dem der Hund anzeigt, ob sich wirklich jemand im Raum befindet, wenn der Betroffene davor Angst hat: Ist dort niemand, bleibt der Hund ruhig. Ist dort jemand, wird der Hund neugierig hinschauen oder denjenigen begrüßen.
Ebenfalls zu den verarbeitenden Aufgaben zählt das regulierende Verhalten des Hundes. Das regulierende Verhalten nutzt der Hund, um seinen Menschen mit einem Kommando auf ein bestimmtes Verhalten aufmerksam zu machen. Der Betroffene handelt daraufhin mit den in der Psychotherapie erlernten Techniken. Zeigt der Hund einen Flashback an, wendet der Partner die zuvor in der Psychotherapie erlernten Methoden zur Kontrolle von Flashbacks an.
PTBS-Assistenzhunde lernen Sicherheit beim Öffnen von Türen zu geben, indem sie sich mit dem Blick nach hinten setzen, Distanz zu Fremden zu schaffen, auf Kommando zu bellen als Abschreckung, Licht in dunklen Räumen anzuschalten, Räume auf Einbrecher zu durchsuchen, an die Medikamente zu erinnern und zur Einnahme auffordern. Außerdem kann der PTBS-Assistenzhund lernen das Handy zu bringen, um in einer Krise Unterstützung anrufen zu können. Bei einer dissoziativen Fugue kann der PTBS-Assistenzhund lernen nach Hause oder zum Auto zu bringen. In Panikattacken und Dissoziationen kann der Assistenzhund im Geschäft zum Ausgang führen oder zu einer sicheren Sitzgelegenheit. Bei Bedarf kann der Assistenzhund lernen Flashbacks und Dissoziationen zu unterbrechen, bei Alpträumen Licht einzuschalten und durch seine Nähe bei Panik oder Flashbacks zu beruhigen. Er kann lernen Verkäufern oder medizinischem Personal bei Dissoziation auf Kommando zu folgen, durch Menschenmengen zu führen und an Ecken vor zu gehen.
FASD-Assistenzhund
Der FAS-Assistenzhund ist ein speziell ausgebildeter Hund, der Kinder begleitet, die durch das fetale Alkoholsyndrom stark eingeschränkt sind. Der FAS-Assistenzhund übernimmt gleichzeitig die Aufgabe eines Therapiehundes und die eines Assistenzhundes. Bei einem FAS-Assistenzhund übernehmen die Eltern eine entscheidende Rolle. Sie übernehmen die vollständige Verantwortung für den Hund, während der Hund eine enge Bindung zu allen Familienmitgliedern aufbaut und sowohl dem Kind als auch den Eltern hilft. Ein FAS-Assistenzhund verbessert das Leben der gesamten Familie.
Da kein FAS-Betroffener die selben Symptome, in der selben Ausprägung, wie ein anderer hat, wird jeder FAS-Assistenzhund individuell auf die Bedürfnisse des Betroffenen ausgebildet.
Aufgaben eines FAS-Assistenzhundes
Viele Kinder mit FAS haben Schwierigkeiten mit der Reizverarbeitung, was sich in stereotypem oder unangemessenem Verhalten äußert. Diese Signale lernt der Hund im Training, um das Verhalten durch anstupsen oder Pfote auflegen zu unterbrechen. Vielen Kindern hilft es, wenn sie reizüberflutet sind, wenn der Hund sich auf ihre Beine legt und sie so beruhigt. Wenn das Kind hektisch wird und Schwierigkeiten hat ruhig zu stehen oder zu sitzen, kann der Assistenzhund es beruhigen.
Zusätzlich kann der FAS-Assistenzhund die Sicherheit des Kindes verbessern. Er lernt an jedem Straßenübergang zuverlässig stehen zu bleiben und die Straße nur auf Kommando zu überqueren, wenn kein Auto oder keine Fahrradfahrer kommen. Dies verhilft insbesondere Kindern, die eine Gefahr des Straßenverkehrs nicht wahrnehmen, zu mehr Sicherheit. Um die Sicherheit in der Öffentlichkeit zu gewährleisten, kann das Kind, wie bei einem Autismushund, auf Spaziergängen und beim Einkaufen durch eine Leine mit dem Hund verbunden sein.
Autismushund
Der Autismushund ist ein speziell ausgebildeter Hund, der Kinder und Erwachsene aus dem Autismusspektrum begleitet. Er ist mehr als ein Therapiehund, der nur durch seine bloße Anwesenheit die Entwicklung fördert und Freundschaft schenkt. Der Autismushund übernimmt gleichzeitig die Aufgabe eines Therapiehundes und die eines Assistenzhundes: Als Therapiehund kann er helfen, die Motorik und das Vokabular zu verbessern, Bindung zuzulassen und Kontakte zu fördern. Als Assistenzhund übernimmt der Autismushund aktiv Aufgaben, um die Sicherheit zu gewährleisten.
Bei einem Autismushund für das Kind übernehmen die Eltern eine entscheidende Rolle. Sie übernehmen die vollständige Verantwortung für den Hund, während der Hund eine enge Bindung zu allen Familienmitgliedern aufbaut und sowohl dem Autisten als auch den Eltern hilft. Ein Autismushund verbessert das Leben der gesamten Familie.
Aufgaben eines Autismushundes
Jeder Autismushund wird individuell auf die Bedürfnisse des Betroffenen ausgebildet. Zuerst durchläuft ein Autismushund die Grundausbildung und erlernt das richtige Verhalten und die Standards eines Assistenzhundes. Im Anschluss mit ca. 1 Jahr beginnt die Ausbildung auf die individuell hilfreichen Autismushund Aufgaben.
Diese Aufgaben können sein: Weglaufen in der Öffentlichkeit verhindern, Weglaufen im Haus anzeigen, Weglaufen im Haus verhindern, Kind suchen, bei nächtlichem Weglaufen die Eltern alarmieren, Sicherheit im Straßenverkehr, beruhigen bei Reizüberflutung und Unterbrechen von Meltdowns und Stereotypem Verhalten, Abschirmen in der Öffentlichkeit, Hindernisse anzeigen, Geräusche anzeigen und Hektik minimieren.
Assistenzhund für psychische oder psychiatrische Erkrankungen
Neben PTBS-Assistenzhunden, die bei einer posttraumatischen Belastungsstörung und dissoziativen Störungen helfen, können Assistenzhunde auch für andere psychische und psychiatrische Erkrankungen wie Angststörung, Essstörungen, schwere Depression, Schizophrenie, Zwangsstörung, Bipolare Störung und Borderline Persönlichkeitsstörung ausgebildet werden.
Zwar können sich einige Aufgaben mit denen von PTBS-Assistenzhunden überschneiden, je nach Bedarf, aber zusätzlich erlernen diese Assistenzhunde individuell Aufgaben für die jeweilige Erkrankung, wie das Beruhigen bei einer Panikattacke oder Wechsel bei Schizophrenie anzeigen.
Demenzassistenzhund
Demenz-Assistenzhunde unterstützen Demenzkranke und ihre Angehörigen in der Alltagsbewältigung. Zusätzlich können sie die Sicherheit verbessern und für den Angehörigen Sorgen verringern. Sie helfen nicht nur dem Betroffenen, sondern auch dem Angehörigen direkt. Demenz-Assistenzhunde helfen Betroffenen, die mit ihrem Angehörigen zu Hause leben. Häufig wird durch einen Demenz-Assistenzhund die Betreuung zu Hause möglich, so dass der Betroffene weiter zu Hause leben kann. Familien, die bereits einen Demenz-Assistenzhund haben, berichten, dass sich auch die Stimmung innerhalb der Familie und die Kontakte zum Betroffenen durch den Assistenzhund verbessert haben.
Die Ausbildung von Demenz-Assistenzhunden begann vor einigen Jahren in Israel und ist seit kurzem auch in Europa angekommen, über Großbritannien. Das Deutsche Assistenzhunde-Zentrum ist die 1. Organisation in Deutschland, die Demenz-Assistenzhunde für Betroffene und ihre Angehörigen ausbildet.
Demenz-Assistenzhunde werden sowohl in Fremdausbildung, als auch in Selbstausbildung ausgebildet. In Selbstausbildung bietet sich vor allem eine frühzeitige Ausbildung an, zu Anfang der Diagnose.
Aufgaben eines Demenz-Assistenzhundes
Die Aufgaben eines Demenz-Assistenzhundes werden individuell auf die Bedürfnisse eines Betroffenen und seines Angehörigen abgestimmt. Neigt der Erkrankte dazu unerlaubt die Wohnung verlassen zu wollen, kann der Assistenzhund lernen dieses dem Angehörigen sofort zu melden, indem er eine Glocke läutet, einen Notrufknopf drückt oder bellt.
Zusätzlich kann er dem Angehörigen im Haushalt helfen, indem er ihn bei der Hausarbeit unterstützt, den Müll einräumt und Gegenstände aufhebt und bringt.
Dem Betroffenen selber kann er Nähe und Wärme schenken und sorgt durch seine Anwesenheit und regelmäßige Spaziergänge für Routine. Zusätzlich hilft der Hund dabei, den Betroffenen zu ermuntern, aufzustehen und spazieren zu gehen. Durch sein beständiges und gelassenes Verhalten vermittelt der Assistenzhund dem Betroffenen auch in verwirrenden Momenten, Geborgenheit und Ruhe.
ESA-Hunde
ESA-Hunde: Individuell ausgebildete Begleiter, die Sie im Alltag entlasten und stärken
Ein ESA-Hund gehört wie ein Assistenzhund zu den Hunden, die ihren Besitzern helfen. Er bietet vor allem emotionale Unterstützung und schenkt durch seine Anwesenheit Sicherheit im Alltag. Seine Hauptaufgabe besteht darin, Trost zu geben und einfach nur da zu sein. Für ESA-Hunde ist es wichtig, eine enge Bindung zum Betroffenen aufzubauen, um ihm eine emotionale Stütze sein zu können.
ESA-Hunde Plus
Doch viele Betroffene wünschen sich mehr als nur diese reine emotionale Begleitung. Aus diesem Grund wurde der ESA-Hund Plus entwickelt, ein individuell ausgebildeter Begleiter, der neben der emotionalen Unterstützung auch ausgewählte Hilfeleistungen aus dem Spektrum der Aufgaben eines Assistenzhundes übernimmt.
Diese spezielle Form des ESA-Hundes liegt genau zwischen einem reinen ESA-Hund und einem Assistenzhund. Anders als der Assistenzhund unterliegt der ESA-Hund Plus keiner verpflichtenden Trainingsdauer oder Prüfung, erfüllt jedoch zusätzliche Aufgaben, die den Alltag seiner Halter spürbar erleichtern.
So entsteht ein Begleiter, der Sie nicht nur emotional stärkt, sondern auch praktisch unterstützt, maßgeschneidert auf Ihre Bedürfnisse und Lebenssituation. Dieses flexible Modell ermöglicht Ihnen mehr Selbstbestimmung und Entlastung im Alltag, ohne den strengeren Anforderungen eines Assistenzhundes zu unterliegen.
Für wen ist ein ESA-Hund geeignet?
Ein ESA-Hund (Plus) richtet sich an Menschen, die unter gesundheitlichen Beeinträchtigungen leiden, unabhängig davon, ob diese psychischer, emotionaler oder körperlicher Natur sind. ESA-Hunde sind für eine breite Zielgruppe geeignet, von Erwachsenen bis hin zu Kindern und Jugendlichen.
Im Gegensatz zu klassischen Assistenzhunden ist der ESA-Hund für eine deutlich größere Personengruppe geeignet und bietet Unterstützung auch bei weniger stark ausgeprägten Einschränkungen.
Im Gegensatz zu klassischen Assistenzhunden gelten für ESA-Hunde keine strengen gesetzlichen Vorgaben: Es ist kein Schwerbehindertenausweis erforderlich, sondern lediglich eine Empfehlung durch einen Therapeuten oder Hausarzt. Dadurch eröffnet sich vielen Betroffenen ein unkomplizierter Zugang zu dieser Form der Unterstützung.
ESA-Hunde können bei einer Vielzahl von Krankheitsbildern hilfreich sein, darunter Angststörungen, Depressionen, ADHS, posttraumatische Belastungsstörungen sowie chronische Schmerzen oder Burn-out-Syndrom. Ihr Einsatzgebiet ist somit deutlich breiter als das von Assistenzhunden, die nur für bestimmte Behinderungen ausgebildet werden. Diese Flexibilität macht den ESA-Hund zu einer wertvollen Begleitung für Menschen, die im Alltag emotionale oder gesundheitliche Unterstützung benötigen, ohne die komplexen Voraussetzungen einer offiziellen Assistenzhund-Ausbildung erfüllen zu müssen.
Liste der möglichen Beeinträchtigungen als ESA-Hundehalter
Haben Sie eine der folgenden Beeinträchtigungen? Gerne informieren wir Sie detailliert über die vielfältigen Einsatzbereiche und Vorteile eines ESA-Hundes oder ESA-Hundes Plus.
Angststörungen
PTBS
KPTBS
Dissoziative Erkrankungen
Zöliakie
Gluten-Unverträglichkeit
Chronisch entzündliche Darmerkrankungen (CED) wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa
Trennungsangst
Borderline-Persönlichkeitsstörung
Bipolare Störung
Zwangsstörung
Impulskontrollstörung
Stimmungsschwankungen
Autismus
Migräne
Narkolepsie
Chronische Schmerzen
Asthma
COPD
Diabetes Mellitus (alle Diabetesformen)
Epilepsie
Körperbehinderung
Demenz
Schizophrenie
Allergien
FAS(D)
Down-Syndrom
Morbus Addison
Parkinson
Depressionen
Rheuma
POTS
Essstörungen
Schlafstörungen
ADHS
ADS
Kardiovaskuläre Erkrankungen
Schlaganfall-Überlebende
Krebserkrankungen
Chronic Fatigue Syndrom (CFS)
Somatoforme Störungen
Entwicklungsstörungen
Burn-out-Syndrom
In unserer Assistenzhundeschule bieten wir Ihnen die Möglichkeit, Ihren eigenen Hund zum ESA-Hund oder ESA-Hund Plus auszubilden, ganz individuell und mit professioneller Begleitung. Egal, ob Sie bereits einen treuen Begleiter haben oder noch auf der Suche nach dem passenden Welpen sind: Wir unterstützen Sie von der Auswahl bis zur erfolgreichen Ausbildung. Nutzen Sie diese Chance, um Ihrem Leben mehr Sicherheit und Lebensfreude zu schenken.
Kontakt
Anfragen und Assistenzhundeberatung oder ESA-Hundeberatung per E-Mail
Deutsches Assistenzhunde-Zentrum Hamburg-Nord
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Telefonische Assistenzhundeberatung und ESA-Hundeberatung
Donnerstag 10:00 bis 12:00 Uhr Telefonnummer 0163 908 2555
Kontaktdaten
Deutsches Assistenzhunde-Zentrum Hamburg-Nord Thomas Mydlach Süderkirchenweg 2 21129 Hamburg