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Sie haben eine Frage rund um`s Thema Assistenzhund?

Dann schauen Sie doch hier in unsere FAQ – vielleicht werden Sie ja schon fündig ??.
Gern gestellte Fragen –
Welche Assistenzhunde-Arten gibt es?

Der bekannteste Assistenzhund ist der sogenannte Blindenführhund. Dieser ist im Hilfsmittelkatalog der Krankenkassen gelistet und wird von den Krankenkassen bezahlt. Zudem erhält der Assistenznehmer eine monatliche Pauschale für Futter uvm. von seiner Krankenkasse.   Darüber hinaus bilden wir folgende Assistenzhunde-Arten aus: Rollstuhlbegleithund (LPF für Lebenspraktische Fähigkeiten & Mobilitätsassistenzhund) Signalhund (für Gehörlose) PTBS – Assistenzhunde für Menschen mit Post-Traumatischen Belastungsstörungen, Depression, Panickattacken Autismus-Assistenzhund Demenz Assistenzhund FAS-Assistenzhund   Anzeigehunde: Allergenanzeigehunde Epilepsieanzeigehunde   Warnhunde: Diabetikerwarnhund Epilepsiewarnhund Migränewarnhund Asthmawarnhund Schlaganfallwarnhund Narkolepsiewarnhund

Werden alle Assistenzhunde von der Krankenkasse bezahlt?

Nein. Der Blindenführhund ist als einziger Assistenzhund im Hilfsmittelkatalog der Krankenkassen gelistet und wird von dieser bezahlt. Jedoch gibt es auch Einzelfallentscheidungen, sodass Krankenkassen durchaus auch andere Assistenzhunde-Arten bezahlen. Dies ist allerdings eine Einzelfallentscheidung. In der Regel werden Assistenzhunde nicht von der Krankenkasse bezahlt. Jedoch gibt es andere Träger. Hierzu beraten wir Sie gern.

Welche Finanzierungsmöglichkeiten gibt es für einen Assistenzhund?

Dies sollte sie ermutigen, nach weiteren Optionen zur Finanzierung eines Assistenzhundes zu schauen. Schließlich bedeutet ein Professionell ausgebildeter Assistenzhund ein hohes Maß an Lebensqualität und Selbstständigkeit im Alltag. Bei den anderen Assistenzhundearten gibt es verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten:
  1. Sollte die körperliche Einschränkung die Folge eines Unfalls sein, so wurden schon zahlreiche Assistenzhunde von den Berufsgenossenschaften bezahlt.
  2. Gerade im Bereich des PTBS-Assistenzhundes gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, einen Assistenzhund finanziert zu bekommen. Diverse Anbieter übernehmen die Kosten für einen Assistenzhund bei Erfüllung der Voraussetzungen bis zu einem Grenzbetrag.
Wir beraten Sie hierzu gern und erstellen Ihnen einen Kostenvoranschlag für die Kostenträger.
  1. Weitere Stiftungen bieten Unterstützung bei der Finanzierung von Assistenzhunden für Kinder.
  2. Spenden
  3. Eigenmittel
  4. Ratenkredite zur freien Verfügung. Diese sind nicht zweckgebunden und können somit auch für die Finanzierung eines Assistenzhundes beantragt werden. Eine Übersicht der Anbieter und Konditionen finden Sie hier: Kreditvergleich.
  5. Flexible Zahlungsmodelle unsererseits, zum Beispiel durch 10er-Karten und moderate monatliche Ratenzahlung über den Ausbildungszeitraum.
Sprechen Sie uns an. Wir beraten Sie gern – jederzeit. Per Email oder Telefon. (j.boerner@assistenzhunde-zentrum.de oder rufen Sie an: Tel. 0152/ 337 27 322.)

Welche Ausbildungsmöglichkeiten gibt es bei Assistenzhunden?

Assistenzhunde werden in Eigen-, Fremd-, oder kombinierter Ausbildung ausgebildet. Während der Hund in der Eigenausbildung (oder Selbstausbildung) beim Kunden wohnt, verbringt der Hund in der Fremdausbildung die Ausbildungszeit beim Trainer. Der Kunde erhält so einen fertig ausgebildeten Hund. Für viele Kunden ist dies die einzige Möglichkeit, einen Assistenzhund zu bekommen, da sie nicht in der Lage sind, sich selbst am Training zu beteiligen. Die kombinierte Ausbildung stellt eine Kombination der Eigen- und Fremdausbildung dar. Entweder verbringt der Hund die erste Zeit beim Trainer und wechselt dann zum Assistenznehmer oder der Hund wohnt beim Assistenznehmer und zieht für eine gewisse Zeit zum Trainer.

Kann jeder Hund ein Assistenzhund werden?

Nein. Jeder Assistenzhund wird vor Ausbildungsbeginn auf Eignung getestet. Schließlich muss ein Assistenzhund in der Öffentlichkeit souverän reagieren und zuverlässig arbeiten. Auch eignet sich nicht jeder Assistenzhund für jede Assistenzhundeart. Ein Hund, der z.B. ein super Rollstuhlbegleithund (LPF / Mobilitätsassistenzhund) arbeitet, ist nicht automatisch als Diabetikerwarnhund geeignet. Warnhunde werden als Warnhunde geboren, man kann sie nicht zum Warnhund trainieren. Quellen, die Gegenteiliges behaupten, sind nicht seriös.  

Ich habe keinen eigenen Hund – unterstützen Sie bei der Hundeauswahl?

Ja, klar. Wir unterstützen Sie bei der Auswahl eines geeigneten Welpen für die Ausbildung und testen bereits vorhandene Hunde auf Eignung. Auch verfügen wir über ein großes Netzwerk von Assistenzhunde-Züchtern. Oder wir haben bereits geeignete Hunde in der Ausbildung.  

Sind Sie zertifizierter Hundetrainer?

Ja. Sonst dürften wir gar nicht arbeiten. Wir sind zertifiziert gem. Paragraph 11 Tierschutzgesetz. Unsere Hunde haben Spaß an ihrer Arbeit. Sonst beginnen sie die Ausbildung nicht. Wir arbeiten nach den Standards des Deutschen Assistenzhunde-Zentrums. Die Ausbildung verläuft positiv.

Darf ich Hundesport betreiben mit meinem Assistenzhund?

Jein. Das kommt drauf an. Selbstverständlich dürfen Sie ihren Hund auslasten, und jeder Assistenzhund darf auch Hund sein. Jedoch eignet sich nicht jeder Hundesport für jeden Assistenzhund – zumindest nicht ohne die Assistenzleistung einzuschränken. Wenn ein Warnhund tagsüber wandern geht und Agility betreibt, wird er vermutlich so müde sein, dass er die Nacht tief schläft und nicht noch nachts zuverlässig warnen können – sofern dies vom Assistenznehmer gewünscht ist. Warnhunde bleiben zudem nah an ihrem Menschen. Longieren wäre für einen Warnhund purer Stress und kontraproduktiv. Mantrailing, ZOS und Canicross sind zumeist kein Problem – sofern der Assistenznehmer hierzu körperlich in der Lage ist. Es ist auch eine Einzelfallentscheidung. Während eine Person im Rollstuhl Agility auf WM-Niveau betreiben kann, kommt dies für die andere Person nicht in Frage – also, kommt drauf an ??.

Muss ich Hundesteuer bezahlen für meinen Assistenzhund?

Das kommt drauf an – und zwar darauf, wo sie wohnen. Während eine Kommune geprüfte Assistenzhunde von der Hundesteuer befreit, kassiert die nächste Stadt gern die Hundesteuer für ihren Assistenzhund-Azubi – auch nach der Prüfung. Eine pauschale Antwort gibt es nicht. Fragen lohnt sich allemal ??.

Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen für einen Assistenzhund?

Das kommt auf den Einzelfall an. Zunächst müssen Sie Hunde mögen und auch in der Lage sein, einen Hund zu halten und zu versorgen. Auch sollten alle im Haushalt lebenden Personen mit der Hundehaltung einverstanden sein und Sie unterstützen. Auch sollten Sie in der Lage sein, die finanziellen Aspekte der Hundehaltung (wie Tierarzt, Futter, Pflege) zu leisten. Bei einigen Asistenzhundearten – wie bei den Warnhunden – sollten keine weiteren Tiere im Haushalt leben. Wir beraten Sie gern. Für die Übernahme von Trägern müssen weitere Voraussetzungen erfüllt sein.

Welche Versicherungen benötige ich für meinen Assistenzhund?

Da hat jeder seine eigene Präferenz. Zunächst einmal ist eine Hundehaftpflichtversicherung sehr sinnvoll, ab einer gewissen Hundegröße in NRW auch verpflichtend.

Weitere Optionen sind zudem der Abschluss einer OP-Versicherung und einer Krankenversicherung für Tierarztbesuche. Ob Sie jetzt jeden Monat eine Versicherung zahlen oder lieber jeden Monat Geld auf die Seite legen, das entscheiden Sie selbst.

Sie haben weitere Fragen?

Dann schreiben Sie doch einfach eine Email an: j.boerner@assistenzhunde-zentrum.de oder rufen Sie an: Tel. 0152/ 337 27 322.

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